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Ursprünge

Der Buddhismus geht auf Buddha Shakyamuni (ca.500 v.Chr., Indien) zurück, der nach mehrjähriger Suche durch eigene Anstrengung einen Weg fand, das menschliche Leiden zu überwinden.

Alle buddhistischen Schulen orientieren sich an dem „Edlen achtfachen Pfad“.

Das japanische Wort „Zen“ leitet sich von dem chinesischen Wort „Chan“ ab, welches wiederum von dem indischen Wort „Dhyana“ stammt und meditative Versenkung bedeutet.

Von Indien über China verbreitete sich der Zen-Buddhismus in Korea und Vietnam. Ab dem 12. Jahrhundert gelangte Zen nach Japan. Auch in Amerika und Europa entstanden in den letzten 50 Jahren Zen-Zentren.

Eine Zen-Traditionsline (Dharma-Linie) setzt sich durch die Weitergabe des Dharma-Siegels (Herz-Geist-Siegel) fort. Die Weitergabe erfolgt durch den Meister an den Schüler und ist vielmehr eine Bestätigung der grundlegenden Erfahrung als das bloße Weiterreichen einer mündlichen oder schriftlichen Lehre. Die Gründer der einzelnen buddhistischen Schulen und Linien prägten diese nach ihrer Mentalität und den kulturellen und gesellschaftlich vorherrschenden Bedingungen.

Eine Ausbildung zum Zen-Meister erstreckt sich über einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren.

Rinzai-Zen geht auf den chinesischen Meister Lin-chi I-hsüan (jap. Rinzai Gigen, gest. 866/67) zurück.

 

 
   
 
   
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